Hier mein ganz persönlicher Vorschlag, wie man die Aspekte
des Glücks in eine Übersicht bringen kann. Dieses Schaubild
ist zunächst simpel und bildet natürlich nicht die Komplexität
des Glücks ab. Aber es ist eine Check-Liste, durch die man alle
Bereiche des Glücks, der Zufriedenheit und der Glücksforschung
prüfen kann. Je genauer man sich einen Ring ansieht, desto differenzierter
wird er.
Jeder von uns („Ich“)
befindet sich in einem Lebensumfeld,
das wiederum in einer Gesellschaft
eingebettet ist. Hier gibt es unzählige Überschneidungen
und fließende Übergänge. Eine getrennte Betrachtung
ist dennoch nützlich. In diesem Zusammenhang spricht man
auch von einem "biopsychosozialen Modell".
Die Glücksforschung kombiniert Umwelt (Biologie), Gesellschaft
(Volkswirtschaft, Soziologie, Geschichte), Lebensbedingungen (Sozialpsychologie,
Psychologie) mit dem „Ich“ (Psychologie, Biologie).
Ein zufriedenes und glückliches Leben besteht meiner Ansicht
nach darin, möglichst viele Bereiche auf einem stabilen
positiven Level zu halten (Zufriedenheit). Möglichst
häufiges kurzfristiges Hochgefühl sollte man
hierbei anstreben (Glücksmomente), sofern es nicht dem stabilen
positiven Level schadet (wie z.B. bei Drogen). [lit]
"Stabiles positives Level" heißt nicht "Stillstand".
Umbrüche gehören zum Leben. Aber das ist ein weiteres
Thema, das hier vorerst noch nicht behandelt wird.
Was heißt "positives Level" und Hochgefühl
konkreter für die Struktur des Glücks?:
Ich
Pflegen von Körper, Geist/Intellekt und Seele/Emotion.
Lebensumfeld
Soziales Engagement für „seinen Nächsten“,
Pflegen von freundschaftlichen, familiären und partnerschaftlichen
Beziehungen, Befriedigung im Beruf/Tätigkeiten/Freizeit, angenehmes
Wohnen.