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Marketing-Glück

Plakate, TV-Spots oder Hochglanz-Anzeigen präsentieren es uns: Geld, Macht, eine Villa am Meer, Schönheit, Jugend, Intelligenz – was kann man sich Glücklicheres vorstellen?

Leider tragen all diese Dinge nur begrenzt zu unserem Glück bei. Warum also hält sich die Vorstellung so lange, dass dies Glück sei?

Meine Vermutungen:

  1. Weil diese Idee einfach ist – z.B. „mehr Konsum, mehr Glück“,
  2. weil einiges davon den wirtschaftlichen Interessen nutzt, die diese Vorstellung weiter fördern (Hersteller und Medien),
  3. weil uns diese Dinge im täglichen Leben piesacken (z.B. wenn ich mehr Geld hätte, könnte ich mir Langersehntes leisten und wäre glücklich) und
  4. weil Generationen vor uns erlebt und wir gesehen haben, was das extreme Gegenteil anrichten kann, z.B. Armut, Hilflosigkeit, Entstellung.

Aber über einem gewissen Existenzminimum machen Geld oder Aussehen nicht anhaltend glücklich. Warum dies so ist, wird hier erläutert

Smelling room hypothese