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Warum Marketing-Glück nicht funktioniert: Base level hypothesis
Der Mensch hat Grundbedürfnisse. Diese sind von Maslow 1970
anschaulich in einer Bedürfnis-Pyramide zusammengefasst. Auch
wenn nicht immer alle Bedürfnisse gleichzeitig gestillt sein
müssen, ist es wohl unumstritten, dass wir für ein angenehmes
Leben gewisse Stabilität brauchen: regelmäßige Nahrung,
ein Dach über dem Kopf, Sauerstoff, Ruhephasen usw.
Natürlich, dem „Reis-Träger in China“, der
sich von Tag zu Tag die Knochen zerschuftet und dennoch nicht weiß,
wie er die Medizin für seine kranken Kinder bezahlen soll,
hilft bereits die kleinste finanzielle Verbesserung. Erstaunlich,
was man mit nur 5 Euro im Monat über eine Kinder-Patenschaft
in der Dritten Welt erreichen kann. Jedes bisschen „Mehr“
an regelmäßiger Nahrung erhöht in signifikanter
Weise den Lebensstandard in Hungergebieten. Überall dort, wo
die Existenz bedroht ist, ist die Bewältigung der akuten Probleme
wichtiger als Happiology.
Aber wie steht es mit uns in der ersten Welt, in der gesellschaftlicher
Erfolg durch das jährliche Wirtschaftswachstum gemessen wird,
wo Käse-Theken 10 Meter breit sind? Dort, wo Wohlstand so reichlich
vorhanden ist, verliert er an Bedeutung und Wert, geradezu eine
Wohlstandsinflation.
Und hier, bei der Bewältigung der Probleme auf wesentlich
höherer Ebene hört Existenzsicherung auf und setzt Happiology
an.
Eine Erhöhung meines Monatseinkommens von 1000 Euro auf 1200
Euro führt zu wesentlichen Steigerung meiner Möglichkeiten
der Grundversorgung (Krankenkasse, Nahrung, Wohnen usw.). Aber eine
Steigerung von 10.000 Euro auf 12.000 Euro hat in der Regel einen
wesentlich geringeren Effekt auf unseren Lebensstandard. Je weiter
wir uns über dem Existenz-Minimum bewegen, desto geringer ist
der Grenznutzen für uns (siehe Chart).
Daher ist der Gewinn, den wir aus dem Marketing-Glück ziehen,
immer geringer, je besser es uns geht. Dies kann man gut
beobachten am
Beispiel Geld
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